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Die Wahl … die Wahl? Die Wahl!

Die Wahl … die Wahl? Die Wahl!

Endlich wird in den USA gewählt. Fast ist man schon erleichtert, denn was hätte noch kommen können? Noch mehr unsägliche, untragbare Äußerungen Trumps? Weitere E-Mail-Skandale von Hillary Clinton? Wir mögen uns nicht vorstellen, dass Trump wirklich Präsident werden könnte. Wir hoffen deswegen auf Hillary.

Aber um ehrlich zu sein: Jede Alternative zu Trump wäre eben die Alternative, die man wählt, weil man sich als denkendes Wesen nun wirklich für keinen Kandidaten entscheiden kann, der sich unter anderem rassistisch, antisemitisch und frauenfeindlich äußert.

Wir wollen es nun endlich wissen – und sind besonders froh, dass die mediale Schlammschlacht ein Ende haben wird.

Wer wählt?
Tatsächlich dürfen etwa 200 Millionen US-Bürger wählen, etwa 6 Millionen davon wohnen im Ausland. Im Grunde aber kann in mehr als der Hälfte der Staaten in den USA bereits vor dem Wahltag die Stimme abgegeben werden, nämlich bis 50 Tage vor dem Wahltermin. Dazu kommen die Briefwahlen von US-Bürgern, die im Ausland leben. Außerdem wählen die südlichen Staaten sowie zusätzlich einige Staaten aus dem Mittleren Westen erfahrungsgemäß konservativ, West- und Ostküste wählen dagegen eher demokratisch.


Swing States
Die Swing States sind also die wirklich umkämpften Gebiete. Immerhin zählen dazu dieses Jahr 11 Staaten, um deren Stimmen gebuhlt wird. Dazu gehören Florida, Colorado, Iowa, Michigan, Nevada, New Hampshire, North Carolina, Ohio, Pennsylvania, Virginia, Wisconsin.
Wann also werden wir wissen, ob eine Frau die Macht in den USA übernehmen wird?
Die Wahlnacht wird lang, denn die Wahllokale schließen ab 2 Uhr nachts bis mittwochmorgens gegen 7 Uhr an der Westküste und in Alaska.


Wie wird in den USA gewählt?
Natürlich werden die Präsidentschaftskandidaten nicht direkt, sondern es werden Wahlmänner in jedem Bundesstaat gewählt. Das macht also bei 50 Bundesstaaten plus Washington D.C., der Hauptstadt der Vereinigten Staaten, 538 Stimmen. Präsident wird die- bzw. derjenige, der die Mehrheit der Stimmen bekommt, also 270 Stimmen.

Je bevölkerungsreicher ein Bundesstaat ist, desto mehr Stimmen hat er abzugeben. Welche Wahlmänner für Trump oder für Clinton stimmen bzw. diese für sich gewinnen können, lässt sich meist prognostizieren: „So wird beispielsweise Clinton die 55 Wahlmänner von Kalifornien im Westen mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 100 Prozent gewinnen. In Florida im Südosten stehen ihre Chancen bei rund 72 Prozent.“


In vielen Staaten gilt, dass der jeweilige Gewinner auch alle Wahlmänner zugeteilt bekommt. Theoretisch müssten sich die Wahlmänner nicht unbedingt an das Resultat ihres Staates halten und könnten auch für den anderen Kandidaten stimmen. Geahndet würde dieses Verhalten kaum.

Präsident wird also, wer die Mehrheit der Stimmen der Wahlmänner bekommt. Das bedeutet nicht zwangsweise, dass auch die Mehrheit der Bevölkerung für den Präsidentschaftskandidaten gestimmt haben muss.

Es bleibt also vor allem eines: SPANNEND!

 

 

Bildquelle: www.pexels.com/ Anthony DELANOIX