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Neues Jahr, neuer Vorsatz

Neues Jahr, neuer Vorsatz

Wie jedes Jahr fühlt sich der Beginn eines neuen Jahres frei, unbeschrieben, ja, geradezu unschuldig an. Es liegt ganz frisch vor einem und man hat noch nichts vermasselt. Ein guter Zeitpunkt also, um sich (erneut oder zum ersten Mal) etwas vorzunehmen.


Fitter und beweglicher
Naheliegend und meist ein besonderes Bedürfnis (Stichwort: Gans, Braten und Co.)  ist es, ein bisschen genauer auf sein Körpergewicht zu achten. Schließlich sind laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung „Zwei Drittel der deutschen Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) [seien] übergewichtig, ein Viertel der Erwachsenen sogar adipös.“ Um nichts zu verschlimmern bzw. das Schlimme zu verringern, könnte man ja eine Diät - Verzeihung – spezielle Ernährungsmethode testen.

Vorab: Protein-Drinks, Pillen, Shakes oder ähnliche Sattmacher werden nicht beachtet, schließlich soll es um Genuss gehen – nur eben um maßvollen. Oder auch um maßvollen Verzicht, je nach Perspektive.


Die Qual der Wahl des Nichtessens
Was käme dann in Frage? Sieht man sich im Internet um, stößt man auf alle möglichen Tipps, Rezepte und halbseidene Strategien. Hmm, nichts für mich. Vielleicht die Keto-Ernährung? Fast nur noch Fett und Proteine – das soll auch gegen Migräne wirken. Andererseits – kein leckeres Brot, keine Pasta? Keinen Zucker mehr? Das scheint mir doch zu restriktiv.

Vielleicht doch lieber die Gendiät? Klingt simpel – nach Bestimmung meiner Gene weiß ich genau, was ich essen darf und was nicht, um nicht zuzunehmen. Der Nachteil: Ein Gentest via Speichelprobe kostet etwa 200 € - davon allein könnte ich bereits leckere Dinge einkaufen. Außerdem bestimmen unsere Gene nur zu einem Teil unser Körpergewicht. Darmbakterien, Bewegung oder Umwelteinflüsse haben ebenso Einfluss.

Oder ganz klassisch: FDH? Ich entscheide mich für einen Mittelweg. Von allem essen, aber nicht zu viel. Und nicht täglich eine Zuckerbombe. Mehr Bewegung als Kalorienzufuhr und fertig ist der Plan.

 

Realistisch bleiben
Das scheint mir nicht inkonsequent, sondern realistisch und nachhaltig. Und es soll ja Erfolg versprechend sein, sich seine Zielvorgaben realistisch zu setzen. Macht auch irgendwie glücklicher.


In diesem Sinne: Guten Appetit!

 

Bildquelle: unsplash.com/ Thomas Kelley